Die vorgeschlagene Planung umfasst sowohl einen Anbau als auch Umbaumaßnahmen im Bestand. Der Anbau wird westlich an das bestehende Haupthaus angrenzend mit identischer Gebäudetiefe fortgeführt, um eine optisch wie funktional durchgängige Einheit zu schaffen. Südlich verbindet eine optisch klar abgesetzte Fuge den Anbau mit dem Verwaltungsgebäude. Diese dient der barrierefreien Erschließung und gleicht bestehende Höhenunterschiede aus. Direkt an diesem Knotenpunkt befinden sich die neuen WC-Anlagen sowie der neue Haupteingang. 

Im Inneren entsteht ein großzügiger Eingangsbereich, der gemeinsam mit der Aula und einem zum Schulhof orientierten Aufenthaltsbereich eine zentrale Sicht- und Bewegungsachse bildet. Die mittig gelegene Aula stellt das Herzstück der neuen Schule dar: Sie verbindet Alt- und Neubau und kann durch ihre offene Gestaltung vielfältig genutzt werden. Abhängig von der Veranstaltungsgröße kann ein Teil des Bestands mit einbezogen werden, sodass Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen möglich sind.

Ein zentrales Element des Entwurfs ist die Etablierung eines umlaufenden Rundgangs um die Aula sowie den bestehenden Treppen- und Sanitärkern im Haupthaus. Durch die Aufnahme und Fortführung der vorhandenen Flurachsen wird eine klare Orientierung und eine schnelle Erreichbarkeit aller Bereiche gewährleistet. Aufweitungen der Flurzonen sowie direkt angeschlossene Multifunktions- und Kommunikationsflächen erhöhen die Aufenthaltsqualität und ermöglichen eine vielfältige Nutzung.